Gealterte Yerba Mate: Aus den getrockneten, gereiften Blättern von Ilex paraguariensis, der südamerikanischen Stechpalme. Die lange Reifung (estacionado) nimmt die grasige Kante und macht den Geschmack runder als frisches Blatt.
Großer Schnitt: Grobe Blatt- und Stängelstücke mit sehr wenig Staub oder Pulver. Sie lassen sich sauber absieben und setzen sich gut ab, sodass ein kräftiger, erdiger Aufguss statt feinem Satz in der Tasse entsteht.
Traditionelle Zubereitung: Kalebasse etwa zu zwei Dritteln mit dem losen Blatt füllen, Wasser von rund 70 °C (nicht kochend) aufgießen und durch eine Bombilla trinken. Mit warmem Wasser mehrfach nachfüllen.
Auch für French Press: Der grobe Schnitt verstopft kaum. Etwa ein bis zwei Esslöffel pro Tasse einige Minuten in heißem, nicht kochendem Wasser ziehen lassen und dann abgießen.
Geschmacksprofil: Vollmundig, pflanzlich und erdig mit einer holzigen Note und einer sanften natürlichen Bitterkeit. Gealterte Mate enthält von Natur aus Koffein und wird von vielen tagsüber getrunken.